Wer sich gerne ein Motorrad zulegen möchte, aber dabei auf das Geld achten muss, kann ein gebrauchtes Bike kaufen und damit richtig sparen. Geschickte Planung hilft, einen guten Preis auszuhandeln.

Viele Menschen nutzen das Motorrad gerne im Sommer als Ersatz für ihr Auto. Andere fahren ausschließlich zum Spaß mit dem Zweirad. Wer gerne ein solches Bike kaufen würde, aber dabei auf die Finanzen achten muss, kann mit einem gebrauchten Fahrzeug viel Geld sparen. Die Suche nach einem geeigneten Motorrad beginnt man am besten im Internet. Auf Fahrzeugbörsen findet man meist auch eine Kategorie für gebrauchte Motorräder. Hier kann man in der Suchmaske einige Daten eingeben, die auf die gewünschte Maschine zutreffen sollen. Der Hubraum ist zum Beispiel entscheidend bei der Frage, ob man das Motorrad fahren darf. Führerscheinneulinge müssen zuerst einige Zeit beweisen, dass sie mit einer durchschnittlichen Maschine zurechtkommen, bevor sie sich eine große zulegen dürfen.

Auch das Alter des Rades ist wichtig. Viele Motorradfans kennen einen Klassiker, der im Design vor allen anderen Maschinen bevorzugt wird. Die runden Formen, die vor allem in den fünfziger und sechziger Jahren bei Fahrzeugen aller Art gebaut wurden, sind für viele das klassische Design eines schönen Motorrades. Andere finden dagegen die in den Achtzigern aufkommenden eckigen, sportlichen Formen wesentlich schöner. Neue Motorräder haben im Vergleich zu den Oldtimern häufig wesentlich mehr Material. Die Knie werden zum Beispiel durch eine breite Front geschützt, das ganze Bike ist kompakter und damit windschnittiger gebaut. Wer gerne schnell fährt, wird ein so gestaltetes Fahrzeug bevorzugen. Um gemütliche Touren zu unternehmen, eignen sich die offenen, weiten Formen einer amerikanischen Firma weit mehr. Hier sitzt der Fahrer aufrecht und hält den breiten Lenker in den ausgestreckten Händen, während er bei kompakteren Maschinen leicht vornüber gebeugt sitzt, um dem Fahrtwind möglichst wenig Widerstand zu bieten.

Beim Kauf eines gebrauchten Rades sollte man stets auf einer Probefahrt bestehen. Denn viele Mängel, die sich aus einem regelmäßigen Gebrauch entwickelt haben, lassen sich nur erkennen, wenn man die Maschine selbst lenkt. Da die meisten Motorräder nur im Sommer genutzt werden, ist der späte Herbst die beste Zeit, um sich auf die Suche nach einem neuen Bike zu machen. In dieser Jahreszeit werden die meisten Maschinen angeboten und es gibt weniger interessierte Käufer als im Frühling. Bei der Preisverhandlung hat man damit bessere Chancen auf ein Schnäppchen. Man muss aber überlegen, ob man das Motorrad über den Winter auch gut unterbringen kann, damit es durch die Ruhezeit nicht Schaden leidet.

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