Viele Hausbesitzer möchten sich den Traum vom eigenen Wintergarten erfüllen. Zunächst sollte man sich die Websites der Fachhändler genau anschauen. Empfohlen wird meist, sich mindestens drei Angebote einzuholen.
Der Wintergarten soll seinen Besitzern viele Jahre als „zweites Wohnzimmer“ Freude und Entspannung bieten, und deshalb sollte man sich für die Auswahl und Planung genügend Zeit nehmen. Möglicherweise kann man sich von den Fachhändlern die aktuellen Kataloge gratis zuschicken lassen. Online gibt es einige Ratgeber-Websites, die erste Vorabinformationen liefern und lediglich zur Orientierung auf dem Markt dienen. Es sollte nicht vergessen werden, dass die Wintergärten baugenehmigungspflichtig sind. Die Wintergarten-Preise variieren stark, da die Modelle individuell angefertigt und je nach nach den baulichen Voraussetzungen angepasst werden müssen. Zu berücksichtigen ist unter anderem die Wärmedämmung. Möglicherweise findet man interessante Sonderangebote und spezielle Aktionen der Händler im Internet.
Man sollte sich auch darüber Gedanken machen, ob man den Wintergarten eher als „kalten“ oder „mittelwarmen“ Raum nutzen will, in dem ganzjährig Pflanzenkübel aufgestellt werden und Ess- bzw. Sitzplätze vorgesehen sind. Für den Bau können verschiedene Materialien verwendet werden, z. B. Aluminium, Alu-Kunststoff, Alu-Holz und Holz. Verschiedene Typen von Wintergärten werden online angeboten, z. B. mit Pultdach, Sattel- oder Sterndach, von denen es jeweils weitere Varianten gibt, die sich auch in den Kosten voneinander unterscheiden. Möchte man besondere Schiebetüren oder Schiebefenster einbauen, erhöht sich dadurch der Gesamtpreis. Zusätzlich können je nach Modell Aufpreise berechnet werden, z. B. für farbige Dach- und Fensterprofile oder Zugluftregister. Höhere Kosten entstehen, wenn Sonderanfertigungen vom Kunden gewünscht werden.
Die ausgewählte Verglasung macht ebenfalls einen großen Teil der Kosten aus, besonders die Sonnenschutzgläser sind kostenintensiv. Bildergalerien und sogenannte „Ideen-Galerien“ der Händler können einen ersten Eindruck von den betreffenden Modellen geben. Man hat oftmals die Wahl zwischen dem Selbstbau oder der Montage durch eine Firma. Im Sortiment sind z. B. unterschiedliche Wintergartenbausätze, die meist kostensparend sind. Die Händler geben auf ihren Websites oft praktische Hinweise zur Lagerung und Verlegung der einzelnen Teile und nennen die dafür notwendigen Werkzeuge. Die sorgfältige Analyse der eingeholten Angebote ist wichtig. Außerdem kann man im Beratungsgespräch wichtige Details klären. Eine Ortsbesichtigung ist, z. B. wegen der fachgerechten Erstellung eines Fundaments, unbedingt zu vereinbaren, bevor ein seriöses Angebot gegeben werden kann. Man sollte sich vielleicht auch Referenzobjekte des Händlers zeigen lassen und vor Ort nach den Erfahrungen fragen.
Die Finanzierung des Wintergartens muss rechtzeitig geklärt werden. Möglicherweise gibt es vom Staat eine finanzielle Förderung. Doch das müsste man beim Kreditinstitut erfragen. Über die anfallenden Wartungs- bzw. Pflegekosten sollte man sich ebenfalls beim Händler informieren.